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Felicitas Kukuck   

Werkanalyse



Felicitas Kukuck (1914-2001)
Ein Bild der Komponistin unter besonderer Berücksichtigung der Blockflöte in ihren Werken

Schriftliche Hausarbeit im Fach Musikgeschichte für die Prüfung der berufsbegleitenden Fortbildung „Die Blockflöte im Unterricht“ (2003-2005)

Dozent: Herr Fritsch
Vorgelegt von: Christiane Janssen im November 2004


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Einleitung

Dieses Bild fiel mir bei der Beschäftigung mit den Werken der Hamburger Komponistin Felicitas Kuckuck besonders auf, es ist charakteristisch für das Leben und Schaffen der Komponistin.

Felicitas Kukuck ist es gelungen, das Leben einer Komponistin und Musikerin mit ihrem nicht immer einfachen Leben als Halbjüdin im Dritten Reich, als Ehefrau und Mutter von vier Kindern zu verbinden, mehr noch – ein Leben mit der Musik – zu leben. Hauptsächlich bekannt durch ihre Volksliedvertonungen, ihre a-capella Vokalkompositionen, hat Felicitas Kukuck aber auch eine große Anzahl von Bühnen- und Filmmusiken, Kantaten, Bearbeitungen von biblischen Texten, instrumentale Volksliedsätze und sehr viel Kammermusik geschrieben, in denen sie immer wieder auch die Blockflöte einsetzt. Sie mochte das Instrument sehr, hatte einige Blockflöten sogar zu Hause an der Wand hängen; die Blockflöte war ihr im täglichen Leben und beim Komponieren ein ständiger Begleiter.

Das Leben der Komponistin war eng mit der Musik verwoben. Sie hat ihre Lieben in die Musik einfließen lassen; die Sprache, das Wort hat sie gewissermaßen „entzündet“, das Wort inspirierte sie Melodien zu finden.

Die Blockflöte ist in ihrem Ausdruck, der Tonbildung und ihrer Möglichkeit zu artikulieren, dem Gesang ähnlich. Sie gleicht der Stimme mit ihrer Fähigkeit zur Interpretation der Sprache. Daher passt die Blockflöte gut zu Felicitas Kukucks Art zu komponieren und wird in ihren Kompositionen auch häufig in Verbindung mit Gesang eingesetzt.

Ähnlich, wie anderen Komponisten ihrer Zeit war es Felicitas Kukuck ein Anliegen Stücke zu komponieren, die auch aufgeführt werden, von möglichst vielen Menschen gespielt werden können und in der Jugendmusikbewegung Beachtung finden. Die Blockflöte, die seit Anfang des 20. Jahrhunderts wieder ein beliebtes, zur Geselligkeit beitragendes, von vielen Menschen gespieltes Instrument ist, gehört auch aus diesem Grund zu den von der Komponistin häufig eingesetzten Instrumenten.

In dieser Arbeit soll ein Bild von der Komponistin gezeichnet werden, das ihr Verhältnis zu ihrer Zeit, ihren Kompositionsstil, besonders aber die Bedeutung der Blockflöte in ihrem Werk darstellt. Sie soll in ihrer Rolle als Mitgestalterin der Wiederbelebung der Blockflöte Anfang des 20. Jahrh. gezeigt werden. Auch heute können ihre Werke sinnvoll im Blockflötenunterricht verwendet werden.

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